Mandorlinis
Kekse

Mandorlini

Entführe deinen Gaumen nach Italien mit Mandorlini, einem himmlischen italienischen Gebäck. Aus einer Mischung von gemahlenen, blanchierten Mandeln, Marzipan und etwas Zitronenabrieb gezaubert, schenken...

3.8 (17)
Teilen
Portionen
16 Stück
Backzeit 12 Minuten

Zutaten

Zubereitung

  1. 1
    Heize den Ofen auf 180 °C / 350 °F (Ober-/Unterhitze) vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.
  2. 2
    Vermische in einer Schüssel die trockenen Zutaten: gemahlene Mandeln, Puderzucker, Mehl, Backpulver und Zitronenabrieb.
  3. 3
    Gib in eine andere Schüssel das gewürfelte Marzipan, das Eiweiß, die Mandelmilch (mit dem Vanilleextrakt verrührt) und das Bittermandelaroma.
  4. 4
    Knete mit den Knethaken oder per Hand, bis sich das Marzipan vollständig mit der Flüssigkeit verbindet und eine glatte Masse entsteht.
  5. 5
    Gib die trockene Mischung löffelweise dazu und knete, bis ein klebriger, gut vermengter Teig entsteht.
  6. 6
    Forme mit leicht angefeuchteten Händen Kugeln von je etwa 30 g aus dem Teig. Wälze die Kugeln in den gehobelten Mandeln und drücke die Mandeln sanft an, damit sie gut haften.
  7. 7
    Lege die mit Mandeln ummantelten Kugeln auf das Backblech und backe sie 12–15 Minuten, bis die Mandeln leicht golden werden.
  8. 8
    Lass die Mandorlini vollständig auf dem Blech abkühlen – warm sind sie noch weich und werden beim Abkühlen fest.
  9. 9
    Bestäube sie vor dem Servieren leicht mit Puderzucker. Weich, aromatisch und wunderbar nach Mandeln – perfekt zum Kaffee oder als kleines selbstgemachtes Geschenk.

Video

The original recipe uses Amaretto, but in this alternative, almond milk is used.

FAQ

Fragen zu Mandorlini

Mandorlini stechen unter den italienischen Gebäcken hervor, weil sie weiches Marzipan mit dem Biss blanchierter Mandeln verbinden. Anders als klassische Mandelplätzchen oder Cantuccini, die meist fester sind, bringen Mandorlini eine angenehme Zähigkeit mit, die den leichten Crunch der Mandelblättchen wunderbar ergänzt. Das Marzipan sorgt für eine satte Süße und ein eigenständiges Aroma, das man so bei anderen Mandelgebäcken selten findet. Und weil du statt Amaretto auch Mandelmilch nehmen kannst, sind Mandorlini für alle etwas, auch für alle, die lieber auf Alkohol verzichten. Dieses besondere Zusammenspiel aus Texturen und Aromen macht sie zu einem echten Schatz der italienischen Backkunst.

Das Rezept für Mandorlini ist wandelbar und lädt zum Ausprobieren ein. Wenn du mehr Aroma willst, spiel mit verschiedenen Zitrusschalen wie Orange oder Limette - das macht den Geschmack heller. Für zusätzliche Textur kannst du fein gehackte Trockenfrüchte wie Aprikosen oder Kirschen unter den Teig mischen, das bringt überraschende Süßemomente. Wer es schokoladig mag, hebt Mini-Schokotröpfchen unter, die einen schönen Kontrast zur Mandel bilden. Auch lohnend: die Mandorlini-Kugeln in Kokosraspeln wälzen oder einen Schuss Vanilleextrakt für mehr Tiefe zugeben. Mit jeder dieser Abwandlungen machst du deine Mandorlini zu deinem ganz eigenen Gebäck.

Perfekte Mandorlini brauchen etwas Sorgfalt bei der Zubereitung. Achte zuerst darauf, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben, besonders das Eiweiß - so verbindet sich alles besser. Beim Kneten der Marzipanmasse lässt du dir Zeit, bis sie wirklich gleichmäßig ist; das sorgt für eine durchgängig feine Textur. Wenn du den Teig zu Kugeln formst, feuchte deine Hände an, dann klebt nichts und die Oberfläche bleibt glatt. Behalte die Backzeit im Blick, denn jeder Ofen backt anders: Nimm sie heraus, sobald sie hell goldgelb werden - dann sind sie innen weich und außen angenehm fest. Und lass die Mandorlini auf dem Blech auskühlen, bevor du sie bewegst, denn warm sind sie noch empfindlich. Mit diesen Tipps werden sie sowohl optisch als auch geschmacklich richtig gut.

Auf jeden Fall! Mandorlini lassen sich gut vorbereiten und sind damit ideal für Feiern und Gästerunden. Sind sie gebacken und ausgekühlt, kommt es auf die richtige Aufbewahrung an, damit die feine Textur erhalten bleibt. Bewahre sie dafür in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur auf - so bleiben sie meist bis zu einer Woche frisch. Für längere Vorratshaltung frierst du am besten den rohen Teig ein: Forme die Mandorlini wie beschrieben, friere sie auf einem mit Backpapier belegten Blech an und füll die festen Kugeln dann in einen Gefrierbeutel. Du kannst sie direkt aus dem Gefrierfach backen - gib einfach ein paar Minuten Backzeit dazu. So genießt du auch Wochen später frisch gebackene Mandorlini mit ihrer typisch weich-knusprigen Art.

Mandorlini glänzen ganz für sich allein, machen sich aber auch in vielen Kombinationen wunderbar. Für den authentisch italienischen Moment servierst du sie zu einem Espresso oder einem kräftigen Cappuccino - die intensiven Kaffeearomen ergänzen die süßen Mandelnoten wunderbar. Etwas leichter wird es mit einem Glas gekühlter Mandelmilch oder einem Kräutertee, der das Mandelthema weiterspinnt. Auf der Kuchentafel kommen sie besonders schön zur Geltung, wenn du sie mit Puderzucker bestäubst und mit frischen Beeren oder einem Klecks Schlagsahne anrichtest - ein feiner Kontrast in Farbe und Geschmack. Für festliche Runden passt auch ein süßer Dessertwein oder Limoncello dazu, damit das italienische Fest komplett ist und deine Gäste jeden Bissen dieser kleinen Klassiker genießen.