Beeren-Tarte
Tarte

Beeren-Tarte

Genieße die lebendigen Aromen dieser Beeren-Tarte, bei der ein knuspriger Tarteboden auf eine samtige Diplomatcreme trifft, die aus einer Mischung aus Pudding und Schlagsahne...

3.9 (9)
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Portionen 1 Portionen
Backform
cm
Vorbereitung 45 Minuten
Backzeit 25 Minuten

Zutaten

Zubereitung

  1. 1

    Mehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel vermengen. Die Butter einarbeiten, bis die Mischung groben Krümeln ähnelt.

  2. 2

    Das Ei hinzufügen und mischen, bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

  3. 3

    Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Den Teig ausrollen und in die gefettete Tarteform drücken.

  4. 4

    Den Boden mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier auslegen und mit Backbohnen füllen. 15 Minuten backen, dann die Gewichte entfernen und weitere 10 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Vollständig abkühlen lassen.

  5. 5

    Die Milch mit der Vanilleschote (oder dem Extrakt) erhitzen, bis sie kocht. In einer separaten Schüssel Eigelb, Zucker und Speisestärke verquirlen.

  6. 6

    Die heiße Milch langsam in die Eiermischung einrühren, dann zurück in den Topf geben und kochen, bis sie eindickt.

  7. 7

    In eine Schüssel gießen, mit Frischhaltefolie abdecken, um eine Hautbildung zu verhindern, und abkühlen lassen.

  8. 8

    Die Sahne mit dem Festiger steif schlagen. Unter die abgekühlte Puddingmasse heben, um die Diplomatcreme herzustellen.

  9. 9

    Diese Creme gleichmäßig auf dem abgekühlten Tarteboden verteilen.

  10. 10

    Die Tarte im Kühlschrank 4-5 Stunden oder über Nacht kühlen, damit die Creme richtig fest wird.

  11. 11

    Vor dem Servieren mit frischen Beeren dekorieren.

  12. 12

    Genießen!

Video

FAQ

Fragen zur Beerentarte

Diplomatencreme ist eine wunderbar leichte Creme aus Konditorcreme (Crème pâtissière) und geschlagener Sahne. Das Ergebnis ist luftig und zart - genau richtig für eine Tarte wie diese. Im Rezept kochst du zuerst eine Creme aus Milch, Eigelb, Zucker und Speisestärke und lässt sie auskühlen. Danach hebst du geschlagene Sahne unter, und fertig ist die Diplomatencreme. Sie ist die perfekte Füllung, weil sie die Säure der frischen Beeren aufnimmt und jeden Bissen zugleich reichhaltig und frisch macht. Sie verbessert nicht nur die Textur der Tarte, sondern gibt ihr auch die Tiefe, die sie zum Dessert für besondere Anlässe macht.

Auf die Tarte passt fast jede Beere, am beliebtesten sind Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren und Brombeeren. Sie bringen Farbe und eine Mischung aus Süße und Säure, die die cremige Füllung wunderbar ausgleicht. Tiefgekühlte Beeren solltest du für den Belag möglichst meiden, weil sie beim Auftauen viel Saft verlieren und die Tarte durchweichen. Wenn du keine frischen bekommst, kannst du aufgetaute trotzdem nehmen - lass sie nur vorher richtig gut abtropfen, bevor du die Tarte belegst.

Das ist vor allem eine Frage der Technik. Erstens: Die Butter muss kalt sein, das macht den Teig mürbe. Nach dem Kneten lässt du den Teig mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit er fest wird. Beim Blindbacken sorgen Hülsenfrüchte oder Backgewichte dafür, dass sich der Boden nicht aufwölbt und gleichmäßig gart. Backe den Boden richtig goldbraun, dann ist auch die überschüssige Feuchtigkeit raus. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, bestreichst du den ausgekühlten Boden dünn mit geschmolzener Schokolade oder Eiweiß und schiebst ihn noch mal ein paar Minuten in den Ofen - das gibt eine Sperrschicht zur Creme.

Ja, deshalb ist sie so praktisch für Feiern. Den Tarteboden kannst du einen Tag vorher backen und luftdicht bei Zimmertemperatur aufbewahren. Auch die Diplomatencreme lässt sich vorbereiten und im Kühlschrank lagern. Zusammensetzen solltest du die Tarte aber erst ein paar Stunden vor dem Servieren, damit die Beeren frisch bleiben. Machst du es zu früh, zieht die Feuchtigkeit aus den Beeren in Creme und Boden. Reste deckst du mit Frischhaltefolie ab und stellst sie in den Kühlschrank, dort schmeckt die Tarte bis zu 2 Tage gut.

Ja, die Tarte lässt sich gut anpassen. Glutenfrei gelingt sie mit einer glutenfreien Mehlmischung, die Xanthan enthält, damit der Teig zusammenhält. Ohne Milchprodukte ersetzt du die Butter im Boden durch milchfreie Margarine und nimmst für die Diplomatencreme eine pflanzliche Schlagcreme, etwa auf Kokos- oder Mandelbasis. Auch für die Konditorcreme kannst du einen Pflanzendrink verwenden. Sei dir bewusst, dass sich die Konsistenz dadurch leicht verändert - mit den richtigen Produkten bekommst du aber trotzdem eine Beerentarte, die allen schmeckt.