Apple Custard Tartelettes von Food with Style, fertig angerichtet
Gebäck

Apple Custard Tartelettes

Apfel-Vanille-Tartelettes

Zarter Mürbeteig, cremige Vanillefüllung und saftiger Apfel. Ein feines Gebäck zum Kaffee oder als leichtes Dessert

Teilen
Portionen
6 Stück
Backzeit 18 Minuten

Zutaten

  • Für den Mürbeteig
  • Für die Apfelfüllung
  • Für die Vanillecreme
  • Zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Für die Apfelfüllung
  2. 1
    Schäl den Apfel, entkerne ihn und würfle ihn fein. Misch ihn mit Zitronensaft, Zucker, Zimt und Speisestärke.
  3. 2
    Dünste die Würfel in einer Pfanne bei mittlerer Hitze kurz an, bis sie gerade weich sind. Lass sie gut abtropfen und auskühlen.
  4. Für die Vanillecreme
  5. 3
    Erhitze 200 ml der Milch mit dem Vanilleextrakt.
  6. 4
    Rühr in einer separaten Schüssel Eigelb, Zucker, Speisestärke und die restlichen 50 ml Milch glatt.
  7. 5
    Gieß die heiße Milch unter ständigem Rühren langsam zur Eimasse, gib alles zurück in den Topf und koch es unter Rühren auf, bis die Creme andickt.
  8. 6
    Rühr die Butter unter, deck die Creme mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche ab und lass sie vollständig auskühlen.
  9. Für den Mürbeteig
  10. 7
    Verknete Butter, Puderzucker, Vanillezucker, Salz, Eigelb und Joghurt zügig, bis sich alles gerade verbunden hat.
  11. 8
    Gib das Mehl dazu und knete alles zu einem glatten Teig. Stell ihn etwa 30 Minuten kalt.
  12. 9
    Roll den Teig etwa 3-4 mm dick aus und stich mit einem gewellten Ausstecher Kreise (ca. 10 cm Ø) aus.
  13. 10
    Drück die Mitte jedes Kreises mit den Fingern leicht ein und zieh den Rand etwas hoch. Stich den Boden mehrmals mit einer Gabel ein.
  14. 11
    Streich jeweils etwa 1 EL Vanillecreme in die Mitte und lass dabei einen Rand von 0,5 cm frei. Setz die Apfelfüllung darauf und bestreu alles mit Mandelblättchen.
  15. 12
    Setz die Tartelettes auf ein mit Backpapier belegtes Blech und back sie bei 180 °C (350 °F) etwa 18-20 Minuten goldgelb.
  16. 13
    Bestäub sie nach dem Auskühlen mit Puderzucker. Leicht, elegant und einfach köstlich - diese Tartelettes machen garantiert Eindruck.

Video

FAQ

Fragen zu den Apfel-Pudding-Tartelettes

Jeder feste, säuerliche Backapfel geht - Braeburn, Granny Smith oder Elstar halten ihre Form genauso gut wie Boskoop. Meide weiche, mehlige Sorten, denn die Füllung wird kurz in der Pfanne angebraten und ein weicher Apfel zerfällt dabei zu Mus, statt in schönen Würfeln zu bleiben. Zitronensaft und Zimt in der Füllung balancieren die Süße aus, bei einem sehr süßen Apfel bleibst du beim Zucker also lieber am unteren Ende.

Ja, und der Backtag wird dadurch deutlich entspannter. Die Puddingcreme muss ohnehin vollständig auskühlen, mach sie also einen Tag vorher, leg die Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche und stell sie kalt. Auch dem Mürbeteig tut Ruhe gut - im Rezept stehen mindestens 30 Minuten, eine Nacht im Kühlschrank ist aber genauso fein; lass ihn dann vor dem Ausrollen ein paar Minuten bei Zimmertemperatur stehen, damit er nicht bricht.

Klumpen entstehen fast immer, wenn die heiße Milch zu schnell dazukommt und das Eigelb gerinnt, bevor die Speisestärke andicken kann. Gieß die heiße Milch in dünnem Strahl unter ständigem Rühren in die Eigelb-Zucker-Stärke-Mischung, gib alles zurück in den Topf und rühr weiter, während es andickt. Falls es doch klumpt: noch warm durch ein feines Sieb streichen - das rettet die Konsistenz meistens komplett.

Die Äpfel ziehen beim Kochen mit Zucker und Zitrone Saft, und genau diese Flüssigkeit weicht einen knusprigen Mürbeteigboden auf. Gut abtropfen lassen und die Äpfel abkühlen lassen, bevor sie auf den Teig kommen - so bleiben die Böden knusprig. Die Speisestärke, die du unter die Äpfel mischst, bindet einen Teil der Feuchtigkeit, aber allein schafft sie es nicht.

Saure Sahne oder Crème fraîche kannst du 1:1 für die 30 g Joghurt nehmen - du brauchst einfach etwas mit ähnlichem Feuchtigkeits- und Fettgehalt, das den Teig zusammenbringt. Kalte Milch geht zur Not auch, macht den Teig aber etwas fester. Was immer du nimmst: kalt halten und nur so lange kneten, bis der Teig glatt zusammenkommt, denn zu langes Kneten entwickelt Kleber und macht die gebackenen Böden zäh statt mürbe.