Amandine Bourdaloue von Food with Style, fertig angerichtet
Gebäck

Amandine Bourdaloue

Feine französische Tartelettes mit Birne und Mandeln. Buttrig, aromatisch und perfekt für besondere Anlässe. Viel Freude beim Backen!

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Portionen
8 Tartelettes
Vorbereitung 1 Stunde

Zutaten

Zubereitung

  1. 1
    (Mürbeteig) Mehl, Puderzucker, gemahlene Mandeln und Salz mischen. Die kalte Butter mit den Fingerspitzen oder einem Teigschaber einarbeiten, bis die Masse sandig-krümelig ist. Das Eigelb zugeben und zügig verkneten. Ist der Teig zu trocken, 1 TL kaltes Wasser zugeben (bei Bedarf einen zweiten). Nicht zu lange kneten. Zu einer flachen Scheibe formen, in Folie wickeln und mindestens 1 Stunde kalt stellen.
  2. 2
    Den Teig etwa 3 mm dünn ausrollen. 8 Tartelette-Förmchen (8 cm Ø) damit auslegen und den Boden mit einer Gabel einstechen. Die ausgelegten Förmchen 30 Minuten kalt stellen. Den Backofen auf 170 °C (340 °F) Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. 3
    (Belag) Die Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Spitzen abschneiden und nach Wunsch dünn einschneiden, um sie fächerförmig aufzulegen. Sofort weiterverarbeiten.
  4. 4
    (Frangipane) Butter und Zucker hell und cremig aufschlagen. Das Ei unterrühren, dann gemahlene Mandeln, Mehl und Vanilleextrakt untermischen.
  5. 5
    Die Frangipane gleichmäßig in die Tarteletteböden füllen (nicht zu voll machen!). Die Birnenspalten daraufsetzen und die Ränder mit Mandelblättchen bestreuen. Bei 170 °C (340 °F) ca. 35 Minuten goldbraun backen.
  6. 6
    Etwas abkühlen lassen, dann mit warmer Aprikosenmarmelade oder Ahornsirup bestreichen. Hinweis: Die Frangipane unbedingt gleichmäßig verteilen und die Förmchen nicht überfüllen - sonst läuft die Masse beim Backen über. Tipp: Beschichtete Tartelette-Förmchen mit herausnehmbarem Boden verwenden, dann lösen sich die Tartelettes leicht und bekommen saubere Ränder. Diese Tartelettes sind ein echter französischer Klassiker - mit knusprigem Mürbeteig, weicher Mandelcreme und süßen Birnen.

Video

FAQ

Fragen zur Amandine Bourdaloue

Das Rezept verlangt reife Birnen, weil sie in den rund 35 Minuten Backzeit weich werden; feste bleiben knackig und schmecken neben der süßen Frangipane flach. Sind deine noch nicht so weit, schneide sie dünn, damit sie auffächern und schneller garen, und lass harte Birnen ein paar Tage bei Raumtemperatur liegen. Sehr reife, wässrige Birnen sind das andere Extrem - sie geben Saft an die Füllung ab. Ziel ist duftend, aber noch schnittfest.

Die gemahlenen Mandeln tragen hier sowohl den Teig als auch die Frangipane, sie lassen sich also kaum ersetzen, ohne die Törtchen zu verändern. Gemahlene Haselnüsse kommen am nächsten - sowohl bei den 25 g im Teig als auch bei den 75 g in der Füllung - und ergeben ein dunkleres, nussigeres Törtchen; tausche dann auch die Mandelblättchen am Rand passend aus. Ersetze sie nicht durch Mehl: Die Frangipane lebt von den Nüssen und würde sonst trocken und kuchenartig stocken.

Ja - am meisten bringt es beim Teig. Mach den Teig, kleide die acht 8-cm-Förmchen aus und stelle sie über Nacht kalt statt nur die angegebenen 30 Minuten; kalter, geruhter Teig hält seine Form im Ofen besser. Auch die Frangipane kannst du einen Tag vorher aufschlagen und kühl stellen, lass sie aber weich werden, bevor du sie einfüllst, damit sie sich gleichmäßig verteilt. Nur die Birnen sollten warten: schälen, halbieren und entkernen erst kurz vor dem Backen, damit sie nicht braun werden.

Genau davor warnt das Rezept: Die Füllung geht beim Backen auf, überfüllte Förmchen laufen über und kleben die Törtchen fest. Verteile die Frangipane gleichmäßig und bleib deutlich unter dem Rand - Birnenspalten und Mandelblättchen kommen ja noch obendrauf und brauchen Platz. Lieber bleibt etwas Creme übrig, als dass acht Törtchen überlaufen.

Bei Raumtemperatur locker abgedeckt statt luftdicht verschlossen, denn der Dampf aus den Birnen weicht den Boden auf. Am besten schmecken sie am Backtag; ab dem zweiten verliert der Boden nach und nach seinen Biss, ein paar Minuten im warmen Ofen bringen ihn zurück. Auch die Glasur aus Aprikosenmarmelade oder Ahornsirup hilft: Sie versiegelt die Birnenoberfläche und hält die Frucht saftig.