Veneziana Rezept
Brioche

Veneziana Rezept

Genieße die köstliche Welt der Desserts mit unserer himmlischen Veneziana! Diese weichen, teigigen Bällchen sind mit einer luxuriösen Puddingcreme gefüllt und mit knusprigem Perlzucker...

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Portionen
17 Portionen
Vorbereitung 70 Minuten
Backzeit 20 Minuten

Zutaten

  • Für den Vorteig
  • Für den Hauptteig
  • Für die Füllung und Dekoration

Zubereitung

  1. Für den Vorteig
  2. 1
    In einer Schüssel Mehl, lauwarme Milch und Hefe für den Vorteig vermengen. Abdecken und an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.
  3. Für den Hauptteig
  4. 2
    Fügen Sie Mehl, lauwarme Milch, Zucker, weiche Butter, Ei und eine Prise Salz zum Vorteig hinzu. Alles zu einem glatten Teig kneten.
  5. 3
    Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  6. Für die Füllung
  7. 4
    In einem Topf Milch, Speisestärke und Zucker erhitzen, während Sie die Eigelbe einrühren, bis die Mischung eindickt. Vanilleextrakt hinzufügen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  8. Für das Formen und Backen
  9. 5
    Den gegangenen Teig in 17 kleine Bällchen (je 50 g) formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Teigbällchen leicht gehen lassen.
  10. 6
    Die Teigbällchen mit einer Mischung aus Eigelb und Sahne oder Eigelb und Milch bestreichen.
  11. 7
    Puddingstreifen auf die Teigbällchen legen.
  12. 8
    Perlzucker großzügig über die Puddingstreifen streuen.
  13. 9
    Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen und die Teigbällchen etwa 15-20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  14. 10
    Aus dem Ofen nehmen, vollständig abkühlen lassen und großzügig mit Puderzucker bestreuen.

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Fragen zur Veneziana

Die Veneziana ist ein Klassiker, an dem sich italienische Backkunst wunderbar zeigt, besonders die aus dem Veneto. Ihre luftige Krume und der Kontrast zwischen lockerem Hefeteig und sattem Puddingkern heben sie von anderen Teilchen ab. Der Teig ist mit Butter und Eiern angereichert, das macht ihn weich und zart, während die vanillige Puddingcreme jeden Bissen cremig auffängt. Der Vorteig, im Italienischen ein eigener Arbeitsschritt, ist eine traditionelle Methode, um Aroma zu entwickeln und die Krume zu verbessern. Und der Hagelzucker obendrauf sorgt nicht nur für Knusprigkeit, sondern macht das Gebäck auch optisch zum Hingucker. Kurz: Die Veneziana steht für das italienische Prinzip, mit guten Zutaten und überlieferten Techniken etwas zu backen, das nicht nur schmeckt, sondern auch eine Geschichte über seine Herkunft erzählt.

Unbedingt! Klassisch steckt in der Veneziana eine Vanillepuddingcreme, aber du kannst die Füllung ganz nach deinem Geschmack oder der Jahreszeit abwandeln. Etwas Zitronen- oder Orangenabrieb im Pudding sorgt zum Beispiel für eine frische Note. Mit Kakaopulver oder fein gehackter Schokolade wird daraus ein Traum für alle Schokoladenfans. Genauso schön sind Aromen wie Mandel oder Haselnuss für eine nussige Tiefe. Fruchtig wird es, wenn du Fruchtpüree oder Beerenkompott unterrührst, bevor die Creme andickt. So bekommst du nicht nur mehr Geschmack, sondern auch Varianten, die zu bestimmten Anlässen passen oder einfach zur Lust des Moments.

Ein guter Trieb ist bei der Veneziana entscheidend für die luftige, lockere Krume. Achte zuerst darauf, dass deine Hefe frisch und aktiv ist; frische Hefe soll hell und krümelig sein. Auch die Temperatur der Zutaten spielt eine große Rolle - lauwarme Milch mit etwa 37 °C aktiviert die Hefe, ohne sie abzutöten. Gib dem Vorteig ausreichend Zeit an einem warmen, zugfreien Ort, und deck ihn mit einem feuchten Tuch ab, damit er nicht austrocknet. Wenn du den Vorteig mit den restlichen Zutaten zum Hauptteig verknetest, knete gründlich, bis er glatt und elastisch ist. Danach lässt du ihn aufgehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat, meist dauert das etwa eine Stunde. Ist die Küche kühl, stell die Schüssel in den leicht vorgewärmten, ausgeschalteten Ofen oder neben den warmen Herd. Und geh beim Formen der Kugeln behutsam vor - drückst du zu viel Luft heraus, fehlt sie später beim Aufgehen.

Wenn von deiner Veneziana etwas übrig bleibt, hält die richtige Aufbewahrung Textur und Aroma. Am besten kommt sie in eine luftdichte Dose bei Zimmertemperatur, so trocknet sie nicht aus. Ist deine Küche sehr warm oder feucht, kannst du sie in den Kühlschrank stellen - dort wird der Hefeteig allerdings schnell etwas fester. Nach ein, zwei Tagen schmeckt sie am besten, wenn du sie wieder auf Zimmertemperatur kommen lässt oder ein paar Minuten im Ofen aufwärmst. Soll sie länger halten, frier sie ein: jedes Teilchen einzeln in Frischhaltefolie wickeln und in einen Gefrierbeutel geben. Zum Genießen bei Zimmertemperatur auftauen oder direkt gefroren im Ofen aufbacken, dann ist sie warm und wie frisch.

Die Veneziana schmeckt für sich schon wunderbar, lässt sich aber leicht noch schöner in Szene setzen. Puderzucker sorgt für den süßen Abschluss, ein Klecks frisch geschlagene Sahne macht sie richtig luxuriös. Wer es üppig mag, reicht dunkle Schokoladensauce oder ein Beerenkompott dazu, das die cremige Füllung fantastisch ergänzt. Auch eine Kugel Eis oder Gelato - besonders Vanille, Pistazie oder Haselnuss - bringt einen schönen Kontrast aus warm und kalt, weich und cremig. Beim Getränk passt ein kräftiger Espresso oder ein cremiger Cappuccino perfekt und macht die Veneziana zum idealen Begleiter für den Nachmittag. Für festliche Anlässe kannst du sogar einen süßen Dessertwein oder einen Prosecco dazu öffnen.