Ein Stück finnischer Nusskranz
Cake

Finnische Nusskranz

Versetze dich in die ruhigen Weiten Finnlands mit unserem Rezept für den finnischen Nusskranz! In diesem Land, wo die Flüstern des Waldes verzaubern und...

4.5 (4)
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Backform
cm
Backzeit 40 Minuten

Zutaten

Zubereitung

  1. 1

    Heizen Sie Ihren Ofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vor. Fetten Sie die 20 cm Durchmesser Gugelhupfform ein und streuen Sie sie mit Haselnüssen, sodass sie gleichmäßig verteilt sind.

  2. 2

    In einer Schüssel die weiche Butter und den Zucker cremig rühren.

  3. 3

    Fügen Sie die Eier nacheinander hinzu und gut vermischen.

  4. 4

    In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, gemahlene Haselnüsse, Zimt und Salz vermischen. Fügen Sie die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Mischung hinzu und falten Sie sanft, bis ein glatter Teig entsteht. Vanilleextrakt hinzufügen und gut vermischen.

  5. 5

    Den Teig über die gehackten Nüsse in der vorbereiteten Gugelhupfform gießen.

  6. 6

    Den Kuchen etwa 40-45 Minuten backen oder bis er goldbraun und durchgebacken ist. Ein Zahnstocher sollte sauber herauskommen, wenn er in die Mitte des Kuchens eingeführt wird.

  7. 7

    Den Kuchen kurz abkühlen lassen, bevor Sie ihn aus der Form nehmen. Lassen Sie ihn dann vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen.

Video

Fragen zum finnischen Nusskranz

Der finnische Nusskranz, auf Finnisch 'Pähkinäkakku', ist mehr als nur ein Kuchen - er gehört fest zur finnischen Backtradition. Man isst ihn gern zu Festen und besonderen Anlässen, etwa an Weihnachten oder zum Mittsommerfest, und er steht für Wärme und Zusammensein, also für das, was finnische Gastfreundschaft ausmacht. Seine Wurzeln hat er in den Nüssen, die es in Finnlands Wäldern reichlich gibt und die sich deshalb ganz natürlich im Gebäck wiederfinden. Die Kranzform steht für Einheit und Beständigkeit und greift die Kreise auf, die sich überall in Natur und Leben finden. Über die Jahre haben Familien ihre eigenen Rezepte weitergegeben, mit regionalen Eigenheiten und persönlichen Kniffen - so ist jeder Nusskranz nicht nur lecker, sondern auch ein Stück Familiengeschichte.

Unbedingt! Beim finnischen Nusskranz kannst du einiges austauschen, ohne dass er seinen Charakter verliert. Brauchst du ihn ohne Milchprodukte, ersetze die weiche Butter durch pflanzliche Alternativen wie Kokosöl oder vegane Butter. Willst du Zucker sparen, arbeite mit natürlichen Süßungsmitteln wie Honig oder Ahornsirup oder mit einem Zuckerersatz zum Backen. Bei einer Nussallergie kannst du die gemahlenen Haselnüsse durch gemahlene Haferflocken oder Sonnenblumenkerne ersetzen, dann bleibt die Textur ähnlich und es ist sicher. Und statt Weizenmehl funktionieren glutenfreie Mehlmischungen für alle, die Gluten meiden. Bedenke aber, dass sich Geschmack oder Krume dadurch leicht verändern können - probier dich also ruhig aus, bis es zu deinen Bedürfnissen passt.

Damit dein finnischer Nusskranz frisch bleibt, lässt du ihn nach dem Backen zuerst vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen. Dann wickelst du ihn fest in Frischhaltefolie oder Alufolie, damit er keine Feuchtigkeit verliert und keine Gerüche annimmt. Für längere Zeit bewahrst du ihn luftdicht bei Zimmertemperatur auf, dort hält er sich etwa 3 bis 5 Tage. Im Kühlschrank hält er noch länger, allerdings kann die kalte Luft die Krume verändern. Noch länger geht es eingefroren: Schneide den Kranz in Scheiben, wickle jede einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel oder gefriergeeigneten Behälter. Zum Genießen taust du die gewünschte Portion bei Zimmertemperatur auf oder wärmst sie kurz im Ofen, dann schmeckt sie wie frisch gebacken.

Der finnische Nusskranz ist vielseitig und passt zu vielem. Traditionell isst man ihn zu einer Tasse Kaffee oder Tee, sein nussiges Aroma spielt wunderbar mit dem Getränk zusammen. Festlicher wird es mit einem Klecks frisch geschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis. Puderzucker darüber oder ein leichter Guss aus Milch und Puderzucker bringen zusätzliche Süße und machen optisch etwas her. Saisonales Obst wie Apfelspalten oder Beeren setzt einen frischen Kontrapunkt zum reichhaltigen Kuchen. Und wer mag, stellt eine Käseplatte mit milden Sorten wie Frischkäse oder Ziegenkäse dazu - so wird der Nusskranz zum Highlight bei geselligen Runden und Feiern.

Damit der finnische Nusskranz richtig gut wird, helfen ein paar Kniffe. Wiege zuerst genau ab, denn die Verhältnisse der Zutaten entscheiden über Krume und Geschmack. Butter und Eier sollten Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser und der Teig wird lockerer. Fette die Gugelhupfform großzügig mit Butter, damit sich der Kranz gut löst, und streue gehackte Haselnüsse an Boden und Rand - das gibt einen schönen Knusper. Rühre den Teig nicht zu lange, sobald die trockenen Zutaten drin sind, sonst wird er kompakt; hebe stattdessen nur so lange unter, bis alles verbunden ist. Behalte die Backzeit im Blick, denn jeder Ofen backt anders - lieber ein paar Minuten früher die Stäbchenprobe machen, als den Kranz zu lange drin zu lassen. Und lass ihn vor dem Stürzen ein paar Minuten in der Form ruhen, dann behält er Form und Textur. Mit diesen Kniffen wird dein finnischer Nusskranz nicht nur köstlich, sondern auch richtig schön!